Flugzeugunglück in Madrid

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BrandoAir
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Re: Flugzeugunglück in Madrid

Beitrag von BrandoAir » 25. August 2008 17:22

Nur eine kleine Randnotiz:

Ich habe am Samstag für meinen Vater einen Spanair Flug gebucht (nein, ich will ihn nicht loswerden!).

ARN - MAD - TFN 10.12.08
TFN - MAD - ARN 15.01.09

Alle 4 Strecken mit Spanair A320. Für die Strecke waren bei Opodo 325 Euro fällig, was ich von Stockholm nach Teneriffa-Nord vollkommen ok finde. Habe meinen Vater vorher gefragt, ob Spanair ok ist - er hat nicht einen Moment gezögert und sagte "klar ist das ok" - ist schön öfter mit denen geflogen. Teils beruflich, teils privat.

Ich würde auch jederzeit bei denen einsteigen. Gehe im Dezember vermutlich auch für ne Woche runter. Wird aber wohl Iberia über MUC, weil die ab MAD nen A340 einsetzen.

Gruß
BrandoAir



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A319Muck
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Re: Flugzeugunglück in Madrid

Beitrag von A319Muck » 3. September 2008 20:35

Habe erst jetzt den Thread hier gelesen und denke, dass mein Wissen nicht nur Halbwissen ist, außerdem zähle ich mich hier mal ganz dreißt zu den "Experten":

1) Eine Triebwerksverkleidung ist nicht viel besser gesichert als eine Motorhaube an einem Auto, aber bei einem Auto geht nur extrem selten die Motorhaube während der Fahrt auf. Noch viel seltener - also "eigentlich" nie - geht eine Triebwerksverkleidung ungewollt auf. Und wenn, wäre das nicht weiter gefährlich, da sie nur wenig wiegt.

2) Temperaturfühler gibt es haufenweise an/in einem Flugzeug. Diese Aussage ist nicht wirklich Informativer als "an dem Flugzeug lag bereits ein Schaden vor". Meiner Meinung nach kann man davon ausgehen, dass irgendein defekter Temperatursensor mit dem Unfall rein gar nichts zu tun hat und die Presse es nur "geil" fande, in die Berichterstattung einfließen zu lassen, das die "gefährliche" weil "fast bankrott"e Spanair einfach kaputte Flieger in die Luft schickt. Täglich starten hunderttausende Flugzeuge mit irgendeinem Defekt, weil die Hersteller das erlauben - schließlich sind (fast) alle Systeme mehrfach redundant ausgelegt.

3) Das LBA prüft natürlich auch - und insbesondere - die deutschen Airlines. Allerdings weiß man dort von früheren Kontrollen, dass die deutschen Airlines sehr gut in allen Bereichen arbeiten, außerdem hat man mit den verschiedenen wichtigen Personen in einem Flugbetrieb auch persönlich Kontakt und dadurch langsam Vertrauen zu ihnen und deren Arbeit aufgebaut.

4) Die Star Alliance Mitglieder überprüfen sich in sogenannten "Safety Audits" ständig gegenseitig - und zwar alle Bereiche (anhand einer Checkliste). Ich meine dies geschieht alle 2 Jahre, aber die Zahl ist jetzt nur wage im Gedächtnis - also das wäre jetzt mal "Halbwissen".



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Tiha
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Re: Flugzeugunglück in Madrid

Beitrag von Tiha » 16. Oktober 2008 21:50

Ermittlungen gegen drei Techniker ....

http://www.tagesschau.de/ausland/madrid144.html



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Re: Flugzeugunglück in Madrid

Beitrag von Aviator » 16. Oktober 2008 22:29

Der defekte Temperatursensor hat insofern etwas mit dem Unglück zu tun, das um ihn stillzulegen eine Sicherung gezogen wurde.

Dadurch wurde auch das Warnsystem für die Klappen lahmgelegt.

In Verbindung mit einer mangelhaften Abarbeitung der Checkliste führte das wohl zu dem fatalen Start mit eingefahrenen Landeklappen.

Ein ähnlicher Vorfall mit einer MD 83 auf Madeira wenige Monate zuvor ging gerade noch gut, da dieser Flieger eine andere weight and balance hatte und etwas stärkere Triebwerke und im Bodeneffekt! gerade noch wegsteigen konnte.

Hier der Bericht dazu aus einem englischem Pilotenforum:

http://www.pprune.org/rumours-news/3398 ... ost4374228


Gruss
und immer gutes Licht
Thomas

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