mein diesjähriger Sommerurlaub führte mich nach Griechenland – genauer gesagt nach Corfu.
Eine Woche lang ging es für mich ins Hotel Holiday Palace – wohl gewählt da es direkt im Anflug auf die Bahn 35 ist und somit ein kurzer Weg zu fast allen Spottingpositionen.
Aber zuerst etwas allgemeines:
Der Flughafen Corfu/ Kerkyra liegt direkt an der Halbinsel Kanoni auf einer kleinen Landzunge am Ionischen Meer.
Die 2375m lange Start- und Landebahn haben die Ausrichtung 35/17, wobei der Wind meist aus nördlicher Richtung kommt und somit die 35 in Benutzung ist.
Da die Landeschwelle der 35 ins Wasser gebaut ist und es nur vorne am Apron Taxiways gibt, rollen alle Flugzeuge zum Start die Bahn herab und wenden am Ende – das gleiche machen auch die auf der 17 gelandeten Flugzeuge. Somit bekommt man eigentlich sogut wie alles, was sich bewegt auch vor die Linse – egal welche Bahn in Benutzung ist.
Was das spotten angeht, so gibt es dazu eine Reihe teils sehr guter Positionen.
Morgens sollte man am besten auf die Terasse am bekannten Hotel Royal gehen.
Diese öffnet um 9 Uhr und beitet neben jeder Menge Stühle, Tische und Sonnenschirme auch einen Kiosk, wo man sich mit Essen und Getränken versorgen kann. Die Terasse befindet sich genau an der Landeschwelle der 35 und ist von dieser Luftlinie ca 200 Meter Entfernt, so das man sehr nah am geschehen ist.


Vorallem die anfliegenden Flugzeuge haben von hier auseinen sehr schönen Hintergrund und man ist mit ihnen fast auf „Augenhöhe“.

gadair // TF-LLY // B757-225

Jetairfly // OO-VAC // B737-800

Hello // HB-JID // MD-90-30

Yamal Airlines // VP-BRQ // 737-500

Viking Airlines // SE-RDI // MD-82 für XL Airways

BlueAir // YR-BAE // B737-400

France - Navy //45 // Nord N.262E Fregate

Aegean Airlines // SX-BNR // Learjet 60

Private // N107WR // Raytheon 390 Premier I
Aber auch die Flugzeuge, welche über die 17 starten ( bei Windstille kommt das öfters mal vor) sind noch gut fotografierbar.

Seagle Air // OM-HLB // 737-300

Miami Air // N738MA // 737-800 opb Arkefly

DanubeWings // OM-VRA // ATR 72-200

FlyLal // LY-AQX // 737-300
Ab ca 13:30 Uhr wird das Licht allmählich schlechter, so das man langsam die Seite wechseln sollte.
Neben der Terasse führt ein kleiner Weg den Berg hinunter – unter anderem zu der auf den meisten Postkarten verewigten „Vlachérn“.
Von hier aus verbindet ein Dann die Halbinsel mit dem Festland.
Der Damm ist ca 2 Meter breit und wird unter anderem auch oft von Mofafahren – Hauptsächlich jedoch von Fussgängern benutzt.

European AirCharter // G-CEAE // B737-200

Monarch Airlines // G-MONJ // B757-200
Auf der anderen Seite des Damms kommt man auf eine Straße an der sich viele Restaurants befinden, von denen man jeweils einen ebenfalls guten Blick in den Anflug hat.
Da man jedoch nichtmehr so hoch wie in Kanoni ist, sind die Flugzeuge noch deutlich höher und meinst näher.
Die Restaurantbesitzer sind jedoch alle samt an Spotter gewöhnt. So kommt es nicht selten vor, das man direkt gefragt wird, ob man ein Fernglas möchte und niemand sagt etwas, wenn man den ganzen Nachmittag hier verweilt.

Nayzak Airlines opb Centralwings // SP-LLA // 737-400

Olympic Airlines // SX-BIM // ATR-42
Neben dem Spotten am Flughafen lohnt es sich auf jedenfall, einen Flug mit einer der 3 TwinOtter der Airsealines zu machen.
Diese Starten vom Hafen „ Gouvia Marina“ aus und verbinden von dort aus fast alle kleinen Inseln des Ionischen Meers. Neben den Linienflügen gibt es auch die möglichkeit, Rundflüge zu buchen.

Ich entschied mich für einen Flug zur Nachbarinsel „Paxos“.
Das Boaring dort ist absolut einfach – es findet nichtmal eine Gepäckkontrolle statt.

Wenn man sich in eine der ersten Reihen setzte, so hat man einen sehr guten Blick ins Cockpit und kann teils auch den Funk mithören.



Ich hoffe, ich konnte Euch hiermit einen kleinen Eindruck von Corfu geben.
Sollten noch Fragen offen sein, steh ich gerne Rede und Antwort.
In diesem Sinne, vielen Dank das fürs Lesen.




