Tripreport St. Maarten Teil 1

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tomplo
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Tripreport St. Maarten Teil 1

Beitrag von tomplo » 27. September 2009 14:35

Hallo liebe Forumsgemeinde,

wie ihr ja schon sehen konntet war ich für 10 Tage in SXM zum Spotten. Hier nun also der zugehörige Bericht.
Bevor ich zum eigentlichen Bericht komme möchte ich euch noch etwas über die Geschichte der Insel erzählen.

Die Insel Sint Maarten/Saint Martin ist ja bekanntlich in zwei Teile geteilt, in einen französischen (im Norden) und in den holländischen (im Süden). Zudem ist Sint Maarten/Saint Martin der einzige Ort auf der Welt, an dem es eine Grenze zwischen Frankreich und den Niederlanden gibt.

Die Insel wurde am 11. November 1493, dem Namenstag des Heiligen Martin, von Christoph Kolumbus entdeckt. Danach gehörte die Insel offiziell zu Spanien, war aber nicht bewohnt. Ab 1638 diente sie französischen Piraten als Schlupfwinkel. Zwei Jahre später besetzten dann die Spanier die Insel mit 9.000 Soldaten und brachten ihre französischen und holländischen Gefangenen hierher. Der Holländer Peter Stuyvesant versuchte im Jahre 1644 die Insel zu erobern, dieser Versuch blieb aber erfolglos. Dann aber zog sich die spanische Streitkraft zurück, da sie Sint Maarten/Saint Martin für strategisch nutzlos hielt. Da jedoch einige Franzosen und Holländer auf der Insel geblieben waren beanspruchten beide Nationen die Insel für sich. Im Jahre 1648 fand dann die friedliche Teilung der Insel statt. Der Legende nach sollen dabei ein Franzose und ein Holländer von einem gemeinsamen Punkt aus in entgegengesetzter Richtung die Küste entlanggelaufen sein. Wo sie wieder aufeinandertrafen wurde die Grenze gezogen. Es heißt in der Legende, dass der Franzose dem Holländer eine Flasche Wasser gab, die allerdings Gin enthielt, was erklärt, warum der französische Teil größer ist als der holländische. Am 23. März 1648 wurde der Vertrag auf dem Mont des Accords geschlossen („Auf dass die Franzosen und Holländer, die aus Saint-Martin stammen, wie Freunde und Verbündete miteinander leben, ohne einander lästig zu fallen ...“). Schon damals war man sich einig, dass die Insel ein Freihafen für alle Waren sein soll und ohne Zoll- und Steuerpflicht Handel betrieben wird. Die Insel wechselte noch mehr als einmal ihre Besitzer (Franzosen, Briten, Niederländer). Seit 1816 leben die Bewohner tatsächlich friedlich und freundschaftlich nebeneinander, das wirkt sich natürlich auch für den Besucher vorteilhaft aus. Denn obwohl Verwaltung, Polizei und andere Institutionen in doppelter Ausgabe vorhanden sind, obwohl es verschiedene Stromspannungen, Währungen und Sprachen gibt, gibt es keine Grenzkontrollen und meist merkt man erst an der Orts- und Straßennamen, dass man sich plötzlich auf dem anderen Inselteil befindet.

Am 12.09. flog ich nun also für 10 Tage nach St. Maarten und möchte euch nun den ersten Teil meines Tripreports zeigen. Los ging's um 03 Uhr morgens. Nach einem kleinen Frühstück fuhren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Nachdem wir das Gepäck aufgegeben hatten, gingen wir durch die Kontrollen und dann zum Gate.

STR - AMS
Embraer 190 PH-EZA

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Nach einer Stunde Flug landeten wir in Amsterdam-Schiphol.

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Da ich wusste, dass es dort eine Panorama Terrace gab musste ich natürlich dort schon ein bisschen spotten. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass man aus dem Transit-Bereich muss um dorthin zu gelangen. Aber auch dieses Problem hatten wir schnell gelöst und schon waren wir auf der Terrasse. Und diese ist riesig.

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Für mich eines der Highlights in AMS.

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Aber das eigentliche Highlight war immer noch diese Surinam Airways Boeing 747-300.

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Nach etwa 3 Stunden machten wir uns auf zu unserem Gate für den Weiterflug nach SXM. Nach einer gefühlten Dreiviertel Stunde quer durch Schiphol, erreichten wir es endlich. Um 11.20 Uhr begannen die Kontrollen und um 12 Uhr war dann Boarding.

AMS - SXM
Boeing 747-400
PH-BFG "City of Guayaquil"

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Schon kurz nach dem Start erreichten wir die Küste von England und überflogen London.

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Nach der Hälfte der Flugzeit wurden dann die Einreisepapiere für SXM bzw. für CUR verteilt.

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Nach fast genau 8 Stunden Flugzeit gingen wir dann in den Landeanflug auf SXM.

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Um 15.15 Uhr Ortszeit setzten wir auf der Rwy 09 auf.
Als wir aus der Maschine stiegen hat uns fast der Schlag getroffen. Es war verdammt warm. Gefühlte 40°C!
Die Einreise war kein Problem. Schnell das Gepäck geholt und mit dem Taxi ins Hotel. Das Hotel kann ich nur empfehlen. Es war sehr sauber. Es gab ein großes Wohnzimmer mit Küche, zwei Schlafzimmer mit jeweils einem Bad und Toilette. Vom Hotel hatten wir einen wunderschönen Meerblick.

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Ich fotografierte noch schnell den Start unserer 747 vom Hotel aus.

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Danach machten wir uns auf Richtung Sunset Bar, die berühmteste Strandbar der Welt :D .
Allerdings fanden wir nicht hin und es war auch ein Stück zu laufen. Also genossen wir den Sonnenuntergang um etwa 18 Uhr.

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Am nächsten Tag machten wir uns schon früh auf um frühstücken zu gehen. Nach unserem ersten American Breakfast fuhren wir dann mit einem Bus für $4,50 zum Maho Beach, der berühmtesten und schönsten Einflugschneise der Welt.

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Allerdings mussten wir dann ein bisschen warten bis die ersten Flugzeuge kamen.

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Die vier am Häufigsten anzutreffenden Fluggesellschaften auf St. Maarten.

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Nachdem Mittagessen kamen dann die größeren Flugzeuge.

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Und das Highlight auf das alle in der Sunset Bar gewartet haben. Die 747 kommt in der Nebensaison nur noch Dienstag (KLM), Samstag (KLM) und Sonntag (Corsairfly). In der Hauptsaison kommt Corsairfly auch Donnerstags.

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Man sollte auf jeden Fall mal in den Jetblast einer 747 stehen. Muss ja nicht gleich am Zaun hängen wie ich :roll: .

Am nächsten Tag fuhren wir in die Hauptstadt Philipsburg.
Die Hauptstadt der niederländischen Seite wurde 1763 von John Philips, einem schottischen Kapitän der niderländischen Marine, gegründet. Die Stadt besteht eigentlich nur aus 4 langen, parallel verlaufenden Straßen und liegt auf einer Sandbank zwischen der Groot Baai und dem Great Salt Pond, wo auch die Universität von Sint Maarten beheimatet ist. Zwischen der Front und der Backstreet befinden sich einige Einkaufsmöglichkeiten, in denen man so gut wie alles findet und zollfrei einkaufen kann. Auf Höhe des Town Piers sieht man an der Front Street das Court House aus dem 19. Jahrhundert. In der Nähe findet man dann auch das Sint Maarten Museum, das 1989, im selben Jahr wie die Universität, eröffnet wurde.

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So das war mal der erste Teil von SXM. Über Feedbacks von euch würde ich mich sehr freuen.

Gruß,

Thomas





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Re: Tripreport St. Maarten Teil 1

Beitrag von Bianca » 1. Oktober 2009 21:57

Da bisher noch keiner was geschrieben hat, möchte ich mal den Anfang machen:

Deine Bilder sind jetzt qualitativ natürlich nicht gerade überragend, ich vermute aber dass Du auch keine DSLR hast. Dennoch ist da mit ein bisschen Bildbearbeitung sicher noch etwas rauszuholen. Dein Bericht zeigt aber ein paar interessante Eindrücke von diesem "Spotter-Paradies". Mich würde mal interessieren, ob SXM wirklich soooo toll ist, wie man meinen könnte und wieviele Flugbewegungen am Tag dort sind (kleinere Maschinen und auch größere). Danke für Deine Mühe, uns von Deinem Urlaub zu berichten.



BOEING 757

Re: Tripreport St. Maarten Teil 1

Beitrag von BOEING 757 » 1. Oktober 2009 22:51

Also mir gefallen alle Bilder ziemlich gut, auch wenn bei manchen die Qualität nicht ganz stimmt, es muss ja nicht immer der JP.net Standard sein.
Auch gut, dass du auch ein paar Bilder auserhalb vom Flughafen zeigst. :D


Laut Exif Daten wurden die Bilder mit der Canon EOS 350D gemacht.
Das Bild, bei dem ich mir die Exif Daten angesehen habe wurde mit ISO 400 gemacht. (Belichtungszeit 1/500 sec und Blende 16)

1. Frage: In welchem Kamera Modus hast du fotografiert?

Da ich früher auch mal die 350D hatte, weiss ich dass die bereits bei ISO 400 relativ stark rauscht.

2.Frage: Falss du die Bilder nachbearbeitet hast, mit welchem Programm?

Grüße

Dominik



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Re: Tripreport St. Maarten Teil 1

Beitrag von Joel Vogt » 1. Oktober 2009 23:21

Die Bilder sind nicht zwingend qualitativ schlecht, sondern primär mal recht stark komprimiert, was an den Artefakten gut zu erkennen ist.

Ich war zwar noch nie auf SXM, aber ich habe den Eindruck, dass die Nähe zur Pistenachse das fotografieren nicht einfacher macht, da so die Flugzeuge viel schneller an einem vorbei zischen. Da kommt die etwas einfacher gestrickte Hardware viel leichter an ihre Limits. Mit etwas Erfahrung lässt sich auch auf die Vollautomatik (Modus "Grüner Rahmen", seh ich das richtig im EXIF?) verzichten und mit AV und TV arbeiten.

Gruss

JOEL



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Re: Tripreport St. Maarten Teil 1

Beitrag von tomplo » 4. Oktober 2009 11:37

Also, dann will ich mal eure Fragen beantworten. Soweit ich es kann.

@ Bianca: Joel hat recht. Die Qualität hat abgenommen dadurch, dass die Bilder sehr stark verkleinert wurden. Wenn ich mir die Bilder in der Originalgröße anschaue sind sie überwiegend gut bzw. scharf. Und ich muss dazu sagen, dass ich die Bilder nicht überarbeitet habe, da ich bis dato noch keine Zeit dazu hatte. Aber für meinen nächsten Teil habe ich mir überlegt sie zu überarbeiten. Zu den Flugbewegungen kann man sagen, dass in der Hauptsaison (so Juni, Juli, August) etwa doppelt so viel los ist. Jetzt in der Nachsaison waren vielleicht so 150 - 200 Flugbewegungen pro Tag.

@ Dominik: Kameramodus war, wie Joel geschrieben hat "Grüner Rahmen". Und Bilder überarbeite ich dann mit iPhoto. Ich gehe mal nicht davon aus, dass du einen Mac hast. Aber iPhoto ist auch nicht das beste Programm zum Bearbeiten von Bildern.

@ Joel: Richtig. Modus war "Grüner Rahmen".

Also ich werde schauen, dass die Bilder im nächsten Bericht besser sind.





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