willkommen zum 2. und abschließenden Teil meines Berichts unseres Trips nach Madrid (1. Teil: http://www.strforum.de/viewtopic.php?f=29&t=13326).
Heute mit Bilder vom Spotten in Madrid, der Iberia Lounge Velázquez in Madrid sowie den Flügen.
Der Adolfo Suárez Madrid-Barajas Airport, einer der größten Airports Europas und wichtiges Drehkreuz (z. B. für Flüge nach Südamerika), liegt ca. 12 km nordöstlich des Stadtzentrums von Madrid. Er verfügt nicht nur über 4 Start- bzw. Landebahnen (Anordnung: http://www.aeropuertomadrid-barajas.com ... eromad.jpg), sondern auch über eine interessante und schöne Architektur im Inneren, für die er bereits ausgezeichnet wurde.


Wer ist der Platzhirsch? Keine Frage, natürlich Iberia. Aber auch zum Beispiel Wamos Air ist in Madrid beheimatet.

Ich möchte euch gleich mitnehmen in die Iberia Lounge Velázquez, die wir nach dem abermals schnellen Check-in aufgesucht haben. Sie befindet sich im sogenannten Terminal 4S (eigentlich Terminal 5). Wir wurden freundlich empfangen, wenngleich der Mitarbeiter am Empfang etwas verwirrt war und uns zunächst unsere Einladung für die Lounge anstatt unserer Bordkarten wieder aushändigte.
Die Lounge ist wirklich sehr großzügig bemessen sowie angenehm offen und hell gestaltet. Sie bietet als Besonderheit auch eine großzügige Weinecke / Weinbar. Auch ein Business Center, ein Ruheraum, eine Kinderspielecke und Duschen sind vorhanden.

Von den diversen Sitzgelegenheiten entlang der Scheiben hat man einen sehr schönen Ausblick auf das Vorfeld und aus der Entfernung auch auf 2 Start- bzw. Landebahnen (18L/36R, 14L/32R). Insbesondere Flugzeuge, die zum Start zur 36R oder zu ihrer Parkposition nahe des T4S rollen, erwischt man gut. Ankömmlinge von der 32R rollen relativ weit entfernt vorbei. Allerdings muss man sich, um Bilder machen zu können, mit der Kamera auf den Boden legen (jetzt natürlich etwas übertrieben dargestellt

Blick in die TV-Area.

Es gibt verschiedene Bars mit einer guten Auswahl an Getränken alkoholischer und nichtalkoholischer Art.

Vom Joghurt über Sandwiches bis zur Salami - hier ist für alles gesorgt. Auch verschiedene Früchte, Süßes (Gebäck, Eis) vermisst man nicht.

Als wir gegen 12 Uhr die Lounge erkundeten, wurde noch ein (kaltes) Frühstücksbuffet angeboten.

Das "Mittagessen" wurde erst gegen 14 Uhr serviert - als wir schon dachten, dass da wohl nichts mehr Neues kommt. Aber die Lounge richtet sich hier schlichtweg nach den spanischen Gepflogenheiten. Alles in allem empfanden wir das angebotene Essen als gut.

Nachdem Iberia den Betrieb mit seinen 343 im November beendet hat, verblieben noch 17 Stück 346 in der Flotte. Zumindest einige davon werden Iberia auch noch mittelfristig erhalten bleiben. Ab dem nächsten Jahr modernisiert Iberia die Kabinen in ihrer Langstreckenflotte. Hier gezeigt die EC-JNQ, noch in alter Bemalung.


Ein brandneues Exemplar einer Canadair CRJ-1000 sehen wir hier von Air Nostrum (EC-MLO).

Dieser 319 von Brussels Airlines (OO-SSE) war in seiner 10-jährigen Geschichte bereits u. a. für Frontier und Bahrain Air unterwegs.

TAROM mit einer 737 (YR-BGH)

Travel Service auf dem Weg nach Prag mit einer 73H (OK-TVE). Früher trug diese bei Sunwing ein Bahamas c/s (http://www.jetphotos.net/photo/7993346).

Ein ganz besondererer 346 (EC-LFS). Er ist der allerletzte 346, der von Airbus produziert wurde, und noch keine 7 Jahre alt. Allgemein ist man - weltweit gesehen - in Madrid richtig, wenn man es auf A340 abgesehen hat. Was Frankfurt und London (LHR) für die 747 oder Dubai für den A380 ist, ist Madrid für den A340 (interessante Übersicht diesbezüglich: http://www.anna.aero/2016/12/14/busiest ... -aircraft/).


Kleiner Größenvergleich gefällig?

Avianca bedient Madrid aus dem kolumbianischen Bogota sowie Cali mit ihren 788 (hier N783AV).



Dann machte sich auch der 346 auf den Weg, der direkt gegenüber von uns abgefertigt wurde (EC-JFX).

Eine Aegean geht raus nach Athen (320, SX-DVR).

LATAM bedient nicht nur Frankfurt und Santiago mit ihren 789 von Madrid aus, sondern u. a. auch Lima und die größte Stadt Ecuadors, Guayaquil, mit ihren 76W (hier CC-CXF).


Easyjet bedient diverse Ziele ab Madrid (Basel, Lyon, Liverpool, London, Bristol, Edinburgh, Genf, Lissabon, Milan...). Hier easyJet Switzerlands HB-JXH (32A).

Qatar kommt mit dem 788 (hier A7-BCX) aus Doha.



Auch Ryanair hat eine Base in Madrid, von der sie zahlreiche europäische Ziele ansteuert. Hier EI-EPC (73H).

Air Europa ist in Madrid natürlich sehr oft zu sehen (73H, EC-IDA).

Unser Flugzeug im Hin- sowie im Rückflug, die CC-BGA (779).

Dann war die Zeit für das Boarding gekommen. Der 779 von LATAM verfügt über 30 Sitze in der Business Class (in der Anordnung: 2 - 2 - 2) sowie 283 Plätze in der Economy Class.


Bei den Sitzen handelt es sich um full flat Sitze, die auch mit einer Massagefunktion ausgestattet sind (die wir allerdings nicht wirklich als angenehm empfanden).

Unterhalb der Fenster erkennt man auch das Bedienfeld für die elektronische Dimmung der (großen) Fenster. Dass es dabei nicht ganz dunkel wird, wurde ja bereits vor längerem an Boeing als Kritik herangetragen.

Gleich nach dem Einsteigen hat man (u. a.) die Wahl zwischen einem Champagner oder einem "peruanischen Nationalgetränk", dem Pisco Sour (u. a. Traubenschnaps, Limettensaft). Heute entschieden wir uns für diesen. Darüber hinaus werden Nüsse gereicht.

Über ein mangelndes Platzangebot kann man sich nicht beklagen...

Was jedoch etwas zu wünschen übrig ließ, war die Sauberkeit. In allen Ritzen befanden sich Dinge, die dort nichts zu suchen haben. Im Hinflug fand ich sogar eine ganze Dose Eis in den (un)tiefen meines Sitzes. Auch sieht die Kabine - trotz ihres jugendlichen Alters - an manchen Stellen schon ein wenig abgenutzt aus.


Die Bildschirme in der ersten Reihe sind etwas kleiner als die der weiteren Reihen, aber immer noch groß genug. Auf die deutsche Sprache bei Filmen muss man allerdings verzichten.

Blick auf das Terminal 4S.

Nach diesem Bizzi waren wir an der Reihe. Der Start erfolgte auf runway 36R.

Und so liesen wir die Region Madrid hinter uns...


Und nach einem kurzen Eintauchen in die Wolken war alles grau in grau.

Unsere Route führte uns, anders als im Hinflug, über den Westen Frankreichs, vorbei an Paris, über Luxemburg nach Frankfurt.

Das Mood light im Dreamliner.

Zum Essen wurde Lachs, Mozzarella und ein Salat serviert. Als Nachtisch gab es Obst (wobei man sich an dem Mangostück fast die Zähne ausbiss

Und mit diesem Bild vom Sonnenuntergang möchte ich meinen Bericht schließen. Vielen Dank für euer Interesse und noch einen schönen Tag. Meldet euch bei Fragen einfach.



