Also ging es für uns am Karfreitag nach Friedrichshafen. Dort war relativ viel los, denn alle Flüge für Samstag und Sonntag wurden ebenfalls auf Grund des Wetters abgesagt und die Passagiere entsprechend umgebucht. Der Check-in erfolgt 1h vor Abflug, ca. 30 Minuten vorher findet eine kurze Sicherheitseinweisung statt.
Alle beiden Zeppeline waren an diesem Tag in FDH stationiert. Kurz vor uns startete D-LZFN zu einem Flug in Richtung Schweiz.

Unser Zeppelin sollte D-LZZF werden, welcher bis vor 1 Woche noch mit der Jubiläumsbemalung unterwegs war. Da er aber ab Dienstag Rundflüge über München machen wird, wurde dieser mit neuen Titeln versehen.



Für den Einsteigevorgang muss man sich brav in Zweierreihen aufstellen und es läuft so ab, dass immer zwei Personen ein- und zwei Personen des vorherigen Fluges aussteigen, bis alle 12 neuen Passagiere an Bord sind. Daher kann man sich seinen Sitzplatz auch nicht frei auswählen, sondern muss einen frei gewordenen Platz nehmen. Was aber auch nicht weiter schlimm ist, da jeder Platz ein Fensterplatz ist.
Endlich konnte es los gehen:



Zuerst ging es Richtung Westen, vorbei an vielen Obstplantagen:




Und Kuhweiden:


Mittlerweile durfte man auch aufstehen und sich im Zeppelin frei bewegen, sogar die Fenster können geöffnet werden:

Hier sieht man den Europapark-Zeppelin in Richtung Schweiz fliegen:

Immenstaad:



Auf Höhe von Immenstaad haben wir auch schon wieder gedreht und es ging am Ufer zurück:



Friedrichshafen ist schon wieder in Sicht:

Das Schloss (Kloster Hofen):

Kurz vor Ende des halbstündigen Fluges gab es noch ein besonderes Schmankerl – der Europapark Zeppelin war zurück und wir hatten noch eine tolle Gelegenheit für ein paar Air-to-Air Shots!



Blick aus dem Heckfenster:

Die Hafenpromenade von Friedrichshafen:

…und noch einmal der Zeppelin über dem Bodensee

Leider verging die halbe Stunde viel zu schnell und es ging wieder zurück zum Flughafen:

Zur Landung mussten alle auch wieder ihre Plätze einnehmen:

Anflug über das Dornier-Museum…

… da in FDH nicht viel los ist, kann man auch problemlos die Runway kreuzen:

…und schon waren wir wieder zurück am Boden, wo die nächsten Passagiere auf ihren Rundflug warteten:


Als Fazit kann ich sagen, dass es auf jeden Fall ein tolles Erlebnis war, wozu das Wetter sicher einen großen Teil dazu beigetragen hat. Die 30 Minuten gehen viel zu schnell rum, eigentlich sollte man doch eher auf einen 60-minütigen Flug gehen, was dann preislich aber schon in Richtung eines 1-wöchigen Urlaubs geht…
Ich hoffe, Euch hat dieser etwas andere „AusFLUG im Ländle“ gefallen.
Viele Grüße
Bianca

